Erinnern mit Musik
«Mündliche Überlieferungen und persönliche Erinnerungen haben die Erinnerung an den Holocaust unter den Rom*nja und Sinti*zze lebendig gehalten, selbst in Ermangelung wohlwollender Institutionen.»
Dr. Petra Gelbert
Die musikalischen Erinnerungen von Rom*nja an die Schrecken der Verfolgung entstanden in verschiedenen europäischen Ländern und zu unterschiedlichen Zeiten. Einige musikalische Zeitzeugnisse wie «Phabol Lampa», «Ausvicate Hi Kher Baro» und «E Lauta Bašalen Thaj Rovalen» wurden bereits in den Lagern und den okkupierten Ländern gesungen und werden bis heute tradiert. Andere Lieder, wie das kämpferische «Djelem, Djelem – Opre Roma» und die klassische Gedenkkomposition «Ein Requiem für Auschwitz» wurden in Erinnerung an diese Zeit geschaffen.





