
Die Überlebenden haben ihre Erfahrungen an die Kinder und Enkel:innen durch direktes Erzählen, aber auch durch Schweigen weitergegeben. Die Nachkomm:innen haben über den Samudaripen bzw. Manuschengromarepen auf vielfältige Weise erfahren: in direkten Gesprächen mit Überlebenden, durch das Belauschen der Gespräche von Erwachsenen, durch das allgemeine Vermissen der ermordeten Angehörigen bei Familienfestlichkeiten oder im Alltag, durch die Albträume ihrer Eltern und Angehörigen. Aber auch das Schweigen war schwer und bedeutungsvoll – es zwang Nachkomm:innen dazu, eigene Vorstellungen über das Schicksal ihrer Eltern(teile) und Großeltern zu entwickeln. Im Folgenden erinnern sich die Nachkomm:innen an bedeutende Rom*nja und Sinti*zze.



