Mena Jonuz

Mena Jonuz. (2022, © RomaniPhen e.V.)

Mena Jonuz

Mena Jonuz (*16. Dezember 1938 in Skopje, Mazedonien) überlebte als Kind die deutsche Besatzungszeit in Mazedonien. Viele Mitglieder ihrer Familie wurden zu Opfern der Verfolgung. Sie beschreibt die Flucht vor den Besatzer:innen, den albanischen und deutschen Faschisten, den Überlebenskampf ihrer Familie im kalten Winter in den Bergen sowie den schmerzhaften Verlust ihres Bruders. Mena Jonuz kommt aus einer wohlhabenden romani Familie, die während des Krieges auch mit Plünderungen ihres Eigentums konfrontiert war.
Gemeinsam mit ihren Töchtern migrierte sie 1967 nach Köln zu ihrem Mann Sefedin Jonuz.
Sie engagierte sich ebenfalls im Rom e.V. unterstützte die Proteste der Bleiberechtsbewegung sowie die romani Frauenorganisierung.